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Busreisen

begleitete Masuren-Busrundreise

Termin:
06.06.2018 - 12.06.2018
Preis:
ab 790 €
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Reisebeschreibung

Das Heimatlied der Masuren von 1855 besingt Wälder, Felder und schwebende Wolken, denn dort „lächelt auf Seen und Höhen des Himmels Blau“ und in `Masovia´ wehen die „Lüfte so frei und so kühn“. Kein deutscher Landstrich hat bei seinen Landeskindern soviel Heimweh geweckt, keine Region hat so viele prächtige Burgen, mächtige Städte und verzauberte Seen und Ortschaften.

Tag 1 MI: Stettin
Die alte Hansestadt liegt an der Mündung der Oder und an der Ostsee. Heute ist sie Grenzstadt zwischen Deutschland und Polen. Die pommerschen Traditionen werden gepflegt, ebenso die vielen Backsteingebäude, von denen bei der Stadtführung die schönsten aufgesucht werden, wie das Rathaus oder die Petrikirche. Im Mittelalter war sie eines der ersten christlichen Gotteshäuser, das die heidnischen Seefahrer mit schlichter Eleganz beeindrucken sollte, später wurde sie im gotischen Stil erweitert.
Hotel Radisson Blu, Szczecin.

Tag 2 DO: Leba, Danzig
Leba ist ein Badeort an der Ostsee. In seinem Naturschutzgebiet schieben sich die bis zu 42 m hohen Wanderdünen jährlich weiter und weiter in die Kiefernwälder, so dass bei einigen Bäumen nur die oberen Spitzen noch aus dem Sand schauen. Danzig trägt zu recht das Attribut „golden“. Unverzichtbar bei jedem Stadtbesuch ist der Gang durch das Grüne Tor auf die Langgasse. Günter Grass lässt diese mit ihren Winkeln und Nebensträßchen in der „Blechtrommel“ aufleben. Treffpunkt damals wie heute ist der Neptunbrunnen vor dem Artushof, in dem die Danziger Kaufleute zusammenkamen. Natürlich auf ein Bier.
Hotel Qubus, Gdansk.

Tag 3 FR: Elbing, Nikolaiken
Elbing in Westpreußen liegt am Frischen Haff, einem Strandsee, der nur durch eine dünne Landzunge von der Ostsee getrennt wird. Doch die örtliche Attraktion ist der außergewöhnliche Wasserweg des Oberland-(oder Elblag-Ostroda-)Kanals. Mal fährt das Schiff auf einem künstlichen Wasserweg, mal ­durchquert es einen natürlichen See, dann wird es geschleust. Eigentümlich sind aber die fünf Rollberge, auf denen die Schiffe zur Bewältigung des Höhenunterschieds von 99 Metern auf Schienenwagen über Land transportiert werden. Sie sind als Standseilbahnen ausgelegt, die von Wasserrädern angetrieben werden - ein technisches Denkmal, ausgedacht 1844 von einem Ingenieur, der später auch beim Bau des Suezkanals dabei war. Die Fahrt führt dann zum „Masurischen Venedig“, nach Nikolaiken, das an einem langen Arm des Spirdingsees, des größten der masurischen Seen liegt.
Hotel Golebiewski, Mikolajki.

Tag 4 SA: Nikolaiken, Schifffahrt
Der heutige Ausflug führt zunächst in das Dorf „Heilige Linde“ mit seiner Wallfahrtskirche. Ein prächtiger Barockbau, zu dessen Kloster jährlich tausende Gläubige pilgern. Ob es aus ­Marienverehrung geschieht oder weil die Sagen von der wunderumwobenen Linde fortwirken, nachdem schon die Germanen sich hier erfolgreich von der Göttin Puskaite Fruchtbarkeit und Kraft erbaten. Der Ausflug führt weiter zu einer der prächtigsten Residenzen Masurens, dem Schloss Dönhoffstädt, das - da Privatbesitz - nur von außen besichtigt wird, aber mit seiner barocken Gartenanlage Ruhm und Reichtum erahnen lässt. Am Nachmittag dürfen Sie sich auf eine zauberhafte Bootsfahrt freuen. Es geht über den Spirdingsee. 22 km lang, 14 km breit, in der Mitte 8 Inseln. In der flachen Uferlandschaft wimmelt und flattert und plätschert es. Ein Naturschauspiel.
Hotel Golebiewski, Mikolajki.

Tag 5 SO: Johannisburger Heide und Stakenfahrt auf der Krutynia
Die Johannisburger Heide ist mit über 1.000 qkm das größte Waldgebiet Polens. Die dunklen Tannenwälder werden immer wieder durch Linden oder Rotbuchen hellgrün aufgelockert. In der Ordensritterzeit galt er als verwunschen, denn in ihm sind so manche Reiter verloren gegangen. Ganz in der Nähe, in ­Wojnowo, liegt das Kloster der Philipponen. Die altgläubige orthodoxe Sekte gilt heute als verschwunden. Das mag daran liegen, dass sie die Ehe, aber auch Steuern und Priester ablehnten. Vor allem aber führte für sie der direkte Weg ins Paradies durch den „roten Tod“, die Selbstverbrennung.
Heute gibt es einen schönen Bootsausflug mit Stakenkähnen über die „Perle der Masurischen Schweiz“, der Seenplatte im ­Ermland. Die entstand aus einer Vielzahl flacher, durch ­Geröllmoränen der Eiszeit gegrabene „Rinnen“. Zunächst aber wird es „masovisch“ - wie es sich für „Staker“ gehört, mit Zander, Pfannkuchen und Blaubeeren. Dann geht es durch die Flusslandschaft der Krutynia. Der aufrecht stehende Fährmann schiebt den Kahn langsam mit der Stocherstange vorwärts. Dabei erzählt er manch schaurig-schöne Geschichte. Davon soll es so viele geben, wie Seen in Masuren, nämlich über 2.700.
Hotel Golebiewski, Mikolajki.

Tag 6 MO: Thorn, Posen
Der Weg zurück in den Westen führt über Torun (Thorn). In der Universitätsstadt an der Weichsel wirkte der Astronom Nikolaus Kopernikus (1473-1543). Ihm verdankt sich unser heutiges Weltbild. Sehr zum Ärgernis der Kirche konnte er durch die Beobachtung der Sterne die Behauptung aufstellen, nicht die Erde, sondern die Sonne sei der Mittelpunkt des Weltalls. Die Patrizier der Stadt waren schon bald seiner Familie wenig wohlgesonnen. Ihren hinter schönen, aber schlichten Giebeln versteckten Reichtum, der bis heute am Altstädter Markt zu bestaunen ist, verdankten sie doch einem gottgefälligen und kirchenfreundlichen Umgang. Unsere letzte Reisestation ist Poznan (Posen) am Fluß Warthe. Mit der alljährlichen Internationalen Messe ist sie Polens wichtigstes Handelszentrum gleich nach Warschau. Das Messeprivileg stammt schon aus dem Jahr 1254. Wer sich solange in Gastfreundschaft übt, hat auch viele schöne Kneipen aufzuweisen.
Novotel Centrum, Poznan.

Tag 7 DI: Rückfahrt
Wir erreichen unsere Heimatorte in den frühen Abendstunden.

 

Hotels
Radisson Blu, Szczecin: Das 4-Sterne Hotel im modernen Zentrum von Stettin wurde 2011 renoviert Die 369 Zimmer sind alle „Nichtraucher“ und haben Bad/Dusche/WC, TV, Safe und Minibar. In der Lobby gibt es freies WLAN.

Qubus, Gdansk: Das 4-Sterne Hotel in einem historischen Gebäude liegt in der Nähe der Altstadt mit Blick auf die Mottlau. Die Zimmer sind ausgestattet mit Bad/Dusche/WC, TV, Telefon, Klimaanlage, WLAN auf dem Zimmer.

Golebiewski, Mikolajki: Das 4-Sterne- Hotel liegt in Karpacz/Krummhübel fast direkt am See. Die geräumigen Zimmer haben Bad/Dusche/WC und Sat-TV, einige Zimmer haben Balkon, andere bieten den Blick auf die nahe gelegenen Seen. Kostenfreies WLAN im ganzen Hotel. In der Nachbarschaft ist der Aquapark mit Schwimmbad, Sauna und Whirlpool.

Novotel Centrum, Poznan: Das 4-Sterne- Hotel befindet sich in der Nähe der internationalen Messe und des alten Marktplatzes. Die 480 Zimmer sind ausgestattet mit Bad/Dusche/WC, Klimaanlage, Sat-TV. Kostenloses WLAN. Im Haus ist ein Fitnesscenter und ein Kasino.

 
   

Leistungen

  • briOtours Reisebegleitung und deutschsprachige Reiseleitung ab Stettin bis Posen
  • Taxischein
  • Fahrt im Komfort-Reisebus
  • 6x Ü/HP in komfortablen
  • 4-Sterne Hotels
  • Rundfahrt wie beschrieben
  • Stadtführung Stettin
  • Stadtführung Danzig
  • Stadtführung Thorn
  • Stadtführung Posen
  • Eintrittsgelder u.a. Leba inkl. Fahrt zu den Dünen und Philipponen-Kloster
  • 1,5 std.-Schifffahrt und eine Stakenfahrt
  • Treuepunkte „briOtouris“

 

Hinweise

- Bei gleichen Leistungen kann z.B. wegen Wetterlagen der Programmablauf geändert werden.
- Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung.
- Ein gültiger Personalausweis ist ­erforderlich.
- Mindestteilnehmerzahl 25 Pers.
- Es gilt Stornostaffel Nr. 1.
 

 
   

Preis


gute Mittelklassehotels (Details)
Doppelzimmer p.P.
790 €
Einzelzimmer p.P.
950 €

 
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