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Reiseblog CruiseTipps

briOtours Kur-ABC

A
Akupressur
Bei dieser „Akupunktur ohne Nadeln“ werden durch Druck mit den Fingerspitzen auf die Nervleitpunkte und die Stimulation des umgebenden Gewebes Impulse ausgelöst, die bei inneren Organen zur Verbesserung der Funktion und insgesamt schmerzlindernd wirken. Für stärkeren Druck und bei tieferen Auslösepunkten wird mit Ellenbogen und Knien kräftig massiert (wie bei der Thai-Massage).

Akupunktur
Die über 4.000 Jahre alte chinesische Medizin beschreibt 1.011 Stellen, an denen der elektrische  Hautwiderstand anders als bei der jeweiligen Umgebung ist und die daher besonders gereizt werden können. Einzelne Linien (Meridiane) stehen danach auch mit den inneren Organen in Beziehung. Durch das Setzen dünner Nadeln in die Haut werden diese Energieströme beeinflusst um z.B. nach Operationen oder bei Rheuma Schmerzen zu lindern.

Aquaspinning
Rhythmisches Radeln im Wasser auf nicht-rostenden Edelstahlrädern fördert Muskeln und Ausdauer. Durch den Auftrieb im Wasser werden dabei  zugleich die Gelenke deutlich entlastet und die allgemeine Durchblutung gefördert.

Aromatherapie
Die therapeutische Verwendung von etherischen Ölen und Düften regt die (geruch)-sinnliche Wahrnehmung und die innere Drüsensekretion an. Bei Bädern oder Packungen werden oft u.a. Eukalyptus u. Kamille eingesetzt.

B
Brachyradiumtherapie
Gering strahlendes Material befindet sich in kleinen Behältern, die auf die betroffenen Stellen, z.B. an den Armen oder dem Rücken, für 6 bis 10 Stunden aufgesetzt werden, um dort direkt eine Schmerzlinderung zu bewirken. Für diese bes. in Joachimsthal durchgeführte Therapie wird  Radiumsalz (z.B. aus ehem. Uranbergwerken) verwendet. Wegen der „radioaktiven“ Gammastrahlen wird die Therapie nur alle zwei Jahre durchgeführt.

D
Diadynamik
Diese Elektrotherapie nutzt Niederfrequenzströme um eine durchblutungsfördernde und krampflösende Wirkung zu erzielen. Dazu wird der „doppelte Impuls“ von zugleich verabreichten Strömen unterschiedlicher Frequenz-Eigenschaften verwendet. Die Anbringung erfolgt direkt an den betroffenen Körperteilen. Durch den je nach Verordnung unterschiedlich intensiven Wechsel und einer deutlich spürbaren Tonisierung der Muskeln eignet sich diese Therapie nicht bei Herzschrittmachern und Krebserkrankungen. Da die Leitfähigkeit der Haut wichtig ist, kann eine Anwendung bei Sensibilitätsstörungen und Ekzemen ausgeschlossen sein.

E
Elektrotherapie
Geringe Stromimpulse werden durch Elektroden über die Haut in Muskel- u. Nervenbereiche besonders von Gelenken geführt um Bewegungseinschränkungen u. Schmerzen zu mindern.

F
Fango
Die warmen Packungen oder Wickel aus Peloiden (siehe dort) werden direkt auf die betroffenen Stellen gelegt. Sie fördern die Durchblutung, beschleunigen den Stoffwechsel und wirken positiv bei chronischen Entzündungen. Wie bei den Moorbädern werden jeweils auch Mineralien aufgenommen. Die lokale Anwendung ist gut verträglich und ermöglicht eine gezielte Körpererwärmung der unterschiedlichen Muskeln und Gelenkbereiche.

Floating
Das schwerelose Schweben in Salzwasser (wie im „Toten Meer“) wirkt auf unterschiedliche Arten. Die Schwerelosigkeit entlastet Gelenke, das Salzwasser ist für die Behandlung von Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis) geeignet. In Geräten wie der Alpha-Kapsel wird zusätzlich durch UV-Strahlen oder farbiges Licht und Meditationsmusik die Stimulation und der Stressabbau gefördert.

Fußreflexzonenmassage
Bei der Druckmassage der Fußsohle werden gezielt bestimmte Körperregionen gereizt. Da Nerven ein „Verbundsystem“ sind, stehen die Nervenendpunkte jeweils mit anderen Organen in Verbindung.

G
Gewichtsbad
Die in Hévíz entwickelte Methode ist besonders bei Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule geeignet. In einem Thermalwasserbecken wird der Patient an den Armen, bzw. den Achselhöhlen verankert. Am Kreuz und an den Füßen werden dann Gewichte von 2 bis 20 kg angebracht. Die Auftriebskraft des Wassers erleichtert dabei das Auseinanderziehen der Wirbelsäule und hilft die Bandscheiben wieder in eine normale Funktion zurück zu führen.

Gymnastik
Schon die alten Griechen und der deutsche Turnvater Jahn kannten die hohe Bedeutung der Gymnastik für alle Körperfunktionen. Für den Erfolg der Kur ist Gymnastik von zentraler Bedeutung. Durch Bewegungsübungen wird die Funktionstüchtigkeit von Gliedern und Wirbelsäule gestärkt, der erhöhte Koordinationsbedarf beim körperlichen Training fordert und fördert das gesamte Nervensystem. Bei stärkeren Beschwerden in den Gelenken sollte Wasser-Gymnastik gewählt werden.

H
Hot Stone Massage
Die „warme Steine - Massage“ wird nach der Herkunft der Steine auch „La  Stone“ (Lava Sein) genannt und  kam zunächst aus Hawaii, wo diese Behandlung auch als „Lomi Lomi“ bekannt ist. Feingeschliffene handgroße Basaltsteine werden oft in Kombination mit kleineren und kalten Marmorkugeln auf dem Rücken platziert. Je nach Behandlungsziel werden in absteigender Linie die Kraftzentren der Wirbelsäule und im Schulterbereich mit der „Kraft des Vulkans“ aktiviert. Zur Steigerung der Wohlfühl-Wirkung werden aromatische Öle eingesetzt.

Hydrogalvan
Bei dieser Behandlung ergänzen sich die stimulierende Wirkung des  Heilwassers und des galvanischen Stroms. Die Methode selber ist auch als Vierzellenbad oder Stangerbad bekannt.

Hydrotherapie
Wasser als Therapie kennt viele Anwendungsbereiche. Innerlich wird besonders mineralhaltiges Wasser durch Trinken oder Inhalation (s. dort) eingesetzt. Bei heißen Bädern werden die Inhaltsstoffe der Heilquellen durch die Haut aufgenommen. Im erwärmten Wasser lösen sich die Mineralien auf und es werden Kreislauf und Stoffwechsel stimuliert. Die Entlastung der Stütz- u. Haltemuskulatur durch das Schweben im Wassers beeinflusst den gesamten Bewegungsapparat positiv.

I, J
Inhalation
Das Einatmen meist warmer und feuchter Luft erfolgt über Geräte, die eine Dosierung sowie Einbringung von (medikamentösen) Zusatzstoffen erlaubt oder durch Dampfbäder. Dabei werden die oberen Atemwege und die Bronchien entlastet. Inhaltsstoffe z.B. auch Radon oder Jod werden darüber hinaus durch die Lunge schneller in den Blutkreislauf aufgenommen.

Ionozon
In einer geschlossenen Kabine wird der Körper (der Kopf bleibt außerhalb) mit Ozon u. Kohlensäuredampf umhüllt, um Kreislauf und Stoffwechsel der Haut anzuregen.

Interdyn
Um erkrankte oder nach langer Fixierung (z.B. nach Knochenbrüchen) abgeschwächten Skelettmuskeln zu stimulieren, nutzt diese Heilmethode den genau regulierbaren  Interferenzstrom. Die erfolgende Mehrdurchblutung wirkt auch schmerzstillend.

Joachimsthaler Schachteln
s.u. Brachyradium-Therapie

K

Kneipp´sche Anwendungen
Der „Wasserdoktor“ Sebastian Kneipp predigte den Einsatz von kaltem Wasser nach einem täglich gleichem „Ritual“. Morgens sollte durch feuchtes Gras spaziert und im Storchengang „Wasser getreten“ werden. Es folgen dann verschiedene Wickel und Güsse. Insbesondere für Ganz- und Teil-Bäder werden sich abwechselnde Wassertemperaturen empfohlen. Diese Naturrhythmen der kneipp´schen Kurmittel wirken gleichzeitig auf Körper und Geist, auf Knochen und Organe.

Kohlensäurebehandlung
Kohlendioxid (CO2) wird sowohl bei Wannenbädern (siehe Perlbad) als auch „trocken“ verwendet. Bei den trockenen Bädern liegt der Patient in einer Plastikhülle, Kopf und Arme bleiben frei. Das über die Haut eindringende Kohlendioxid verbessert die Durchblutung und verringert den Blutdruck.

Kryotherapie
Die Kältebehandlung wird besonders zur Entzündungshemmung eingesetzt. Meist wird mit kaltem Dampf punktuell die betroffene Stelle behandelt. Bei der dermatologischen Therapie wird häufig flüssiger Stickstoff bei -196 °C direkt in das Gewebe eingebracht um z.B. Tumore zu bekämpfen. In der Schmerztherapie ist auch ein kurzer Aufenthalt in der Kältekabine (Frigidarium) für wenige Minuten bei einer Temperatur von etwa -110 °C vorgesehen. Als Rehabilitation und zur Kreislaufstärkung werden in einigen Kurorten Schneekammern mit geringeren Kälten angeboten.

L
Lymphdrainage
Ähnlich der Massage fördern Pressungen und Ausstreichungen den Fluß (Drain) im Lymphsystem und verbessern damit den inneren Blutreinigungsprozess, z.B. nach Entzündungen.

M
Magneto-Therapie
In speziellen Geräten werden meist die Gliedmaßen den ungefährlichen, elektrisch erzeugten Magnetfeldern ausgesetzt. Dadurch wird Energiefluss und Stoffwechsel im Gewebe gesteigert. Oft können schmerzhafte Nervenleitungsstörungen, besonders am Bewegungsapparat, gemindert werden.

Massagen
Die klassische Form der Physiotherapie wurde zwischenzeitlich zu vielerlei „Schulen“ weiterentwickelt. Bei der traditionellen Massage wird durch manuelle Ausstreichungen und Druck auf Muskeln und Bindegewebe die Durchblutung gefördert und Verspannungen gemindert. Werden dabei zusätzlich bestimmte Nervleitlinien angeregt, spricht man von Akupressur (s. dort). Bei der Unterwassermassage können durch kräftige Wasserstrahlen auch größere Körperpartien behandelt werden.

Moorbäder
Die Temperatur eines Moorbades liegt über der Körpertemperatur bei ca. 40° C bis 45° C. Das Baden in Moor oder anderen Peloiden (s. dort) wirkt besonders durch die Haut. Die Mineralien werden direkt aufgenommen und ergänzen den Stoffwechsel, so dass ggf. Mangelerscheinungen behoben werden können. Insbesondere bei Störungen des Bewegungsapparates werden daher Moorbäder eingesetzt. Die komplexe Moor-Wirkung wird in Franzensbad für die Therapie bei gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.

P
Paraffinpackungen
Die für die Medizin aus Rohöl gewonnene Chemikalie speichert besonders gut „Energie“. Sie wird als Wachs warm und flüssig auf den Körper aufgetragen und erzeugt durch die Tiefenwärme eine „milde“ Schmerzlinderung.

Parafango
Die Mischung von künstlichem Paraffin und natürlichem Fango lässt sich gut auftragen.

Peloid
Oberbegriff für natürliche Ablagerungen wie Moor, Torf oder Fango (s. dort). Sie alle können Wärme gut halten und diese dann langsam an den Körper abgeben. Die im Moor befindlichen Mineralien wirken nur frisch gewonnen intensiv genug für eine medizinische Heilbehandlung. Fango als Schlamm vulkanischen Ursprungs dagegen ist gut transportier- und lagerfähig.

Perl- und Wirbelbäder
Das Aufwirbeln des Badewassers sowie die Zuführung von z.B. Kohlensäure führt zu einer Mikromassage im Wasser. Dabei werden im ganzen Körper die Muskelspannungen gelöst, die Hautoberfläche intensiv gereinigt und angeregt und insgesamt eine „Balancierung“  erreicht.

Pneumopunktur
Bei medizinischen Gasinjektionen werden Mineralien unter die Haut bes. in die Umgebung von Gelenken und der Wirbelsäule gespritzt. Die Lockerung der Muskeln und eine erhöhte lokale Durchblutung führt zur Schmerzlinderung im gesamten Organismus. Erfolgt die Anwendung an den Akupunkturstellen  spricht man von Pneumopunktur.

R
Radontherapie
Das schwach radioaktive Edelgas Radon ist farb- und geruchslos. Seine Wirkung wird besonders durch die außerordentlich energiereichen Alphastrahlen, die bei seinem Zerfall entstehen erreicht. Deshalb reichen schon sehr niedrige Dosen aus, um einen Effekt zu erzielen. Radon gelangt über die Haut in den Körper oder wird inhaliert. Trinkkuren sind u.a. in Bad ¬Steben und Joachimsthal möglich. Das Edelgas wirkt direkt auf den Zellstoffwechsel, besonders bei der hormon-aktiven Nebenniere. Dadurch werden die Abwehrkräfte des Organismus gestärkt, die Durchblutung verbessert und Entzündungen gehemmt. Dies hilft bei Rheuma, sowie vielen Hautkrankheiten, z.B. Schuppenflechte und Neurodermitis. Trinkkuren werden bei (chronischer) Bronchitis verordnet. Nicht geeignet ist eine Radonkur bei Überfunktion der Schilddrüse und bösartigen entzündlichen Erkrankungen.

Rückenschule
Das Rückgrat mit seinen 33 Wirbeln ist die zentrale Körperstütze und wichtigste „Nerven-Autobahn“. Richtige Körperhaltung und gezielter Muskelaufbau sind daher insgesamt gesundheitsfördernd. Dabei hilft die Gymnastik der Rückenschule.

S
Salz-Jod-Höhlen
Bei so unterschiedlichen Beschwerden wie Asthma, Heuschnupfen, Schuppenflechte und Bluthochdruck hilft eine Behandlung mit Salz und Jod. Salz gehört zu den Grundbausteinen des Lebens und regelt den Wasserhaushalt unseres Körpers. Es wird bei der Steuerung der Erregbarkeit von Nerven und Muskeln genauso benötigt wie beim Knochenaufbau und der Verdauung. Um dieses wichtige Natrium-Gleichgewicht zu halten oder wieder herzustellen wird in künstlichen „Höhlen“ bei ca. 20° C ein  mineralienreiches Salz-Jod-Mikroklima erzeugt. 
Eine spürbare Verbesserung des Gesundheitszustandes wird schon nach 3 – 4 Sitzungen erreicht. Salzhöhlen finden Sie in Franzensbad, Karlsbad und Joachimsthal.

Sauerstoff-Therapie
Der Dresdener Prof. Manfred von Ardenne hat die Methode von Sauerstoffgaben und Vitaminen in Kombination mit meditativem Bewegungstraining entwickelt, um alle Körperzellen möglichst lange funktionstüchtig zu halten.

Schottische Dusche
Besondere Form des Wechselduschens. Dabei werden gleichzeitig mit einem kalten und warmen Strahl der Rumpf und die Gliedmaßen behandelt.

Shiatsu
siehe unter Akupressur.

Stangerbad
siehe unter Hydrogalvan.

T
Thermal-Schwefel-Bad
Das angereicherte Quellwasser wirkt  stark reinigend und antibakteriell und wird daher oft bei Hauterkrankungen eingesetzt. Ein natürliches Schwefelwasserbad können Sie im Thermalsee von Hévíz am Balaton nehmen.

Trinkkur
Die Trinkkur ist eine der ältesten Medizintraditionen und wird besonders im „böhmischen Bäder-Dreieck“ von Karlsbad, Marienbad und Franzensbad gepflegt.
Die in den Heilquellen vorhandenen Mineralien, z.B. Jod oder Eisen, werden direkt dem Organismus zugeführt und können entsprechende Mangelerscheinungen ausgleichen. Da hierbei auch komplexe Wirkungen wie Förderung der Nieren- und Blasentätigkeit oder Blutdrucksenkung entstehen, ist die kurärztliche Auswahl der passenden Quelle maßgeblich, denn der Kurerfolg hängt von der Zusammensetzung und der Abfolge dieser Heilwasserzufuhr ab.

U - Z
Ultraschall
Die mechanischen Schwingungen können ohne jegliche Nebenwirkungen oder Medikamentenbelastungen im Gewebe und den Gelenken Ablagerungen lösen. Es werden bei dieser Mikromassage auch tiefere Körperzonen erreicht, so dass chronische Muskelverspannungen und Verhärtungen bekämpft werden.

Zahnfleisch-Irrigation
Die Spülungen mit mineralischem Heilwasser verstärken die aseptische und wundheilende Wirkung auf der Mundschleimhaut.